Antonio Saura: Veinte Cabezas (Zwanzig Köpfe)
Kunsthalle in Emden
© VG Bild-Kunst Bonn, 2005
Wilde Gesichter
nach Antonio Saura
Unrealistische, kritzelig wilde, expressive Bilder, auf denen man schwer etwas erkennen kann, liegen den Werken von Kindern nahe, ihren Absichten aber fern:
Qualitätskriterium für eigene und fremde Bilder sind Naturtreue und Erkennbarkeit.

Wenn jedoch ein Künstler solche Bilder malt, werden sie schon eher akzeptiert, dann darf man auch selbst solche Bilder malen und sie gut finden.
Maximilians Bilder wurden schrittweise expressiver. Aus dem eher geplanten und durchdachten Bild
mit Titel "Mord" entwickelte sich ein gestischer Ausdruck des damit verbundenen Gefühls.
Rumeysa
Franziska
Jedes Kind erhielt einen kopierten Kopf aus dem Saura-Bild. Bei der Betrachtung wurden Bildinhalt, Darstellungsweise, Technik und verwendete Farben deutlich. Das Gesamtbild wurde dann per Folie auf die Wand projiziert und nach diesem Vorbild die Einzelbilder zusammengepuzzelt.
Die Kinder (Kunst-AG Anfang 2. Schuljahr) malten mit Abtönfarben in Schwarz, Weiß und selbst gemischten Grautönen wilde, fratzen- oder maskenhafte Gesichter, die zu "14 Köpfen" vereint ausgestellt wurden.
Michele
Alexander
Aileen
Ludmilla